Herzlich Willkommen beim THW Waghäusel !

letzte Aktualisierung: 14.05.2018

Gemeinsame Übung in ehemaliger Bank

Großschadenslage an einer Bank in Karlsruhe Durlach – gemeinsame Übung von THW, ASB, Bergwacht und der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal

Für die Anwohner bei der ehemaligen Bank in Karlsruhe Durlach gab es an diesem sonnigen Samstag einiges zu sehen. Zunächst stand nur ein beschädigtes Fahrzeug auf dem Vorplatz, das mitten in die Front des Gebäudes gefahren ist. Doch schnell waren etliche Großfahrzeuge von acht THW Ortsverbänden, ASB, der Bergwacht und von der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal vor Ort.

Die Ehrenamtlichen stellten schnell fest, dass dieser Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Fahrradfahrers nicht die einzige Schadenstelle war. Durch den Aufprall wurde die Statik des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen und musste überwacht werden. Im Gebäude selbst befanden sich mehrere eingeschlossene und verletzte Personen, die nicht über das eingestürzte Treppenhaus gerettet werden konnten. Zudem entwickelte sich Rauch in der Hausmeisterwohnung im obersten Geschoss.

Alle übenden Einheiten hatten allerhand zu tun und wurden durch die beiden Zugtrupps aus Karlsruhe und Waghäusel angeleitet.

Während der Baufachberater des THW Ortsverband Baden-Baden mit dem Einsturzsicherungssystem (ESS) die Stabilität des Gebäudes überwachte, kümmerte sich die Bergungsgruppe um die Verletztenrettung aus dem verunfallten PKW. Die Gebäudefassade wurde durch einen Aufbau aus dem Einsatzgerüstsystem gestärkt, der durch die Ehrenamtlichen des THW Ortsverbandes Pforzheim erfolgte. Eingesperrte Verletzte im Innenraum des gepanzerten Kassenbereichs und weiterer verschlossener Räume wurden durch die Helferinnen und Helfer der THW Ortsverbände Germersheim und Waghäusel befreit. Da die Treppenhäuser nicht betreten werden konnten, es aber weitere Verletzte im Obergeschoss gab, verschafften sich die Ortsverbände Karlsruhe und Rastatt einen eigenen Zugang mithilfe mitgebrachter Leitern über den sogenannten Leiterhebel. 

Für den Materialtransport ins Obergeschoss baute der Ortsverband Dettenheim eine Seilbahn. Eine Seilbahn zur Personenrettung wurde durch die Bergwacht und die Höhenrettung aufgebaut. Da das offene Gebäude wenig stabile Wände bietet, lag hier eine Schwierigkeit darin geeignete Sicherungspunkte zu finden. Der Ortsverband Mühlacker unterstützte hier organisationsübergreifend und half mit Aufbauten die Sicherung zu gewährleisten.

Einige verletzte Personen waren ebenfalls in einem Fahrstuhl eingeschlossen. Sie wurden durch die Bergwacht und die Höhenrettung befreit.

Atemschutzgeräteträger aller Beteiligten wurden zeitgleich in die Hausmeisterwohnung gerufen, wo mehrere Verletzte unter schlechten Sichtbedingungen gerettet werden mussten.

Der ASB übernahm zu jeder Zeit an den unterschiedlichen Unfallorten die Verletzten und stellte die medizinische Verpflegung sicher. 

Nach einem ereignisreichen Vormittag und nach einer kleinen Stärkung hatten die einzelnen Einheiten noch die Möglichkeit sich gezielt an unterschiedlichen Stationen auszuprobieren. So gab es beim Öffnen der Schließfächer noch den ein oder anderen angenehmen Fund. Die kleinen Belohnungen wurden allerdings zuvor von den fleißigen Planern und Einsatzleitern in die Fächer gelegt.

Unser Dank gilt den vielen Mimen, den teilnehmenden Einheiten und natürlich vor allem dem unermüdlichen Planungsteam.

Foto: THW LV Baden-Württ.

Kraftfahrer-Ausbildung

Rückwärts seitwärts einparken, möglichst nahe an ein Hindernis heranfahren, rückwärts im Slalom durch Pylonen fahren: mit dem Privat-PKW klingt das alles recht einfach. Mit einem schweren THW-Einsatzfahrzeug wird die Aufgabe wesentlich schwieriger. Garniert man das Ganze noch mit Ein- und Zweiachsanhänger, wahlweise hinter oder vor dem Fahrzeug platziert, so wird es für den Kraftfahrer zum echten Problem.

Am Samstag, 21.04, haben insgesamt 20 Fahrer des THW Ortsverbandes Waghäusel diese und weitere Aufgaben im Rahmen einer Sonderausbildung für Einsatzfahrer gemeistert. Bei dieser ganztägigen Ausbildung für die Einsatzfahrer des THW Ortsverbandes mussten die einzelnen Fahrer verschiedene Stationen mit möglichst wenigen Fehlern bewältigen.

Dabei gilt es mit gutem Augenmaß abzuschätzen, ob das Einsatz-Fahrzeug durch eine Engstelle kommen würde, durch eine schmale Gasse zu fahren, rückwärts einen Slalom zu durchfahren, ebenfalls rückwärts durch eine Engstelle zu fahren und rechtzeitig vor einer Mauer zum Stehen zu kommen. Rückwärts/seitwärts einparken und das punktgenaue Anhalten auf einer kleinen Fläche gehören außerdem dazu. Schwierig das Rangieren mit den verschiedensten Fahrzeuganhängern des Ortsverbandes.

Die diversen Ein -und Zweiachsenanhänger mussten, im Wechsel mit dem LKW durch den wechselnden Parkour und Slalom gezogen oder geschoben werden. Ganz nebenbei wurde noch das Wissen als Ersthelfer getestet.

Das Besondere an dieser Ausbildung war die Tatsache, dass als Ausbilder diesmal ehemalige Helfer des Ortsverbandes fungierten. Acht „Althelfer“ stellten sich für diesen Tag zu Verfügung und diese zum Teil gestandene Berufskraftfahrer. Männer die über einen Großen und reichhaltigen Erfahrungsschatz verfügten, den sie nun an die aktiven Helfer des Ortsverbandes weitergaben.

Ziel der Ausbildung war es durch eine sinnvolle Ausbildung zu erreichen, dass die Kraftfahrer ihr Fahrzeug besser kennenlernen. Der aufgebaute Parkour, mit seinen vielfältigen Aufgaben, bot die Möglichkeiten die Größe des Fahrzeuges, sein Fahrverhalten und die Abstände zu Hindernissen besser einschätzen zu lernen.

Durch die Routine und Erfahrung der „Alt“Helfer, konnten viele wertvolle Kniffe und Tricks weitergegeben und vermittelt werden.

Die abschließende Kolonnenfahrt rundete den Tag ab.

Am Ende dieser Ausbildung waren sich jedenfalls alle einig: die gewonnenen Erkenntnisse sind für zukünftige "richtige" Einsätze sehr wertvoll und gleichzeitig hat das Ganze auch noch viel Spaß gemacht.

THW und Feuerwehr mit gemeinsamer Präsentation auf dem Kirrlacher Frühlingsfest

25.03.2018

Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein machten das Frühlingsfest in Kirrlach zum Anziehungspunkt für Groß und Klein. Und so nutzten viele Besucher die Möglichkeit zu einem gemütlichen Bummel durch die Kirrlacher Straßen, sahen sich die Präsentation der Geschäfte und Handwerker an, stetig auf der Suche nach Interessantem und Ungewöhnlichem.


Unser THW Ortsverband nutzte, zusammen mit der Feuerwehr Abt. Kirrlach, das Frühlingsfest zur Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit, einmal von einer etwas anderen Seite, zu präsentieren.

 

Mittels pneumatischer Hebekissen dufte jeder Besucher den THW-Gerätewagen (GKW) anheben.

Die Feuerwehr war mit einem Lösch-Trainingsgerät vor Ort.

 

Die obligatorische Fahrzeugschau beider Organisationen gewährte nähere Einblicke in die Tätigkeiten von THW und Feuerwehr.

 

Bestaunt wurde diese Arbeit, von den zahlreichen Besuchern. Dabei kam manches Gespräch zustande und etliche Fragen waren zu beantworten.

Brand an Bahnanlagen

Waghäusel, 23.03.2018

 

Bei Waghäusel setzten Unbekannte am Freitagabend an der Bahnstrecke Karlsruhe-Mannheim die parallel zu den Gleisen verlaufenden Kabelschächte mitsamt Relaisstationen und Sicherungsbox der Deutschen Bahn in Brand.

 

Zur Unterstützung der Polizei und zum Ausleuchten der Schadensstelle wurden umgehend die THW-Ortsverbände Waghäusel und Oberhausen-Rheinh. alarmiert.

 

Aus Waghäusel war die Fachgruppe Beleuchtung mit einem Lichtmastanhänger im Einsatz. Aus dem benachbarten Ortsverband kam der Zugtrupp und eine Bergungsgruppe dazu.

 

Neben Beamten der Bundespolizei waren 15 THW-Einsatzkräfte vor Ort.

 

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung und Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

 

Nach dem bisherigen Erkenntnisstand begaben sich die Täter gegen 19:45 Uhr zunächst an das Gleisbett nahe der Landesstraße L555. Dort öffneten die Täter die auf beiden Seiten der Bahntrasse verlaufenden Kabelschächte unterhalb der jeweiligen Relaisstationen.

 

Mithilfe von Brandbeschleuniger setzten sie anschließend die darin geführten Kabel in Brand. In der Folge breiteten sich die Flammen bis zu der wenige Meter entfernten Sicherungsbox aus, die hierdurch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.

 

Insgesamt entstand durch das Feuer ein Sachschaden in Höhe von circa 50.000 Euro, eine Gefahr für Menschen bestand aber zu keiner Zeit.

 

Ob ein Zusammenhang zu den ähnlich gelagerten Brandstiftungen an Bahngleisen im Dezember 2016 und Januar 2017 besteht, ist Gegenstand der vom Kriminalkommissariat Bruchsal geführten Ermittlungen.

 

Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat wird gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0721/939-5555 in Verbindung zu setzen.

„Quelle und Brot in Wüstennot“

unter diesem Leitwort stand der Ökumenische Gottesdienst für Verkehrsopfer am Freitag, 23. März 2018 um 18 Uhr in der Kirche St. Stephan in Karlsruhe.

Zum Gedenken an die im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommenen Verkehrsteilnehmer findet alljährlich ein ökumenischer Gottesdienst statt.

Mitgestaltet von Polizeipfarrerin Gabriele Hug und Pastoralreferent Peter Bitsch und wie jedes Jahr von Angehörigen der Notfallseelsorge.

Der Gottesdienst soll den Angehörigen der Verkehrsopfer, aber auch den Angehörigen von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten Gelegenheit zur inneren Einkehr geben.

Kerzen in der Kirche erinnerten an die Menschen, die in diesem Jahr auf den Straßen und Autobahnen, im Stadt- und Landkreis Karlsruhe gestorben sind. 

Den Opfern wurde im Gottesdienst mit dem Entzünden einer Kerze gedacht. Nach gemeinsamen Liedern und Gebeten wurden die Namen der Opfer vorgelesen und Mitglieder der Notfallseelsorge zündeten dann, die mit den Namen versehenen Kerzen für die verunglückten Menschen an. Dabei entstand eine ganz besondere Atmosphäre von Ruhe und Stille in der Kirche.

„Es waren wieder viele Opfer zu beklagen“. Wir verzichten bewusst auf Zahlen, denn es waren wieder zu viele.

Mit gemeinsamen Fürbitten für alle Unfallopfer und deren Angehörige gedachten dann Vertreter der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des THW, auch an die Einsatzkräfte, welche unter oft schweren Bedingungen ihren Dienst verrichten.

Zum Schluss der Gedenkzeremonie wurde deshalb noch eine besondere Kerze entzündet, diese Kerze war bewusst gedacht für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und dem THW. Mit dem Lied: „Bewahre uns Gott“ und dem anschließenden Segen wurde der Gottesdienst beendet.

Dieser Gottesdienst hat für uns vom THW Ortsverband Waghäusel einen besonderen Stellenwert.

Vertreter des Ortsverbandes nehmen von Anbeginn an diesen Gottesdiensten teil.

 

Foto: Kerze für die Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen

LKW-Unfall - Bergung von 23 Tonnen Orangen

Weingarten – 15.02.2018

Aus bislang noch unbekannter Ursache kam am Donnerstagabend ein Lkw-Fahrer auf der A 5 in Höhe von Weingarten mit seinem Sattelzug von der Fahrbahn ab und kippte um. Der 49-jährige Fahrer war in nördliche Richtung unterwegs, als er nach einem Überholvorgang langsam zu weit nach rechts kam, auf einer Länge von 150 m die Leitplanken überrollte und im angrenzenden Feld nach rechts auf die Seite kippte. Der Lkw-Fahrer blieb glücklicherweise  unverletzt.

Die Alarmierung der THW-Kräfte erfolgte um 21:14 Uhr. Nach Absicherung der Unfallstelle erfolgte die Bergung der 23 Tonnen Orangen, die der LKW geladen hatte. Die Arbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.

Der rechte Fahrstreifen blieb während der Bergung gesperrt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzten 100.000 Euro. Der Verkehr staute sich zeitweise bis zu 5 km weit zurück.

Im Einsatz waren 22 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Karlsruhe und Waghäusel.

von: Polizei Karlsruhe   /   Ralf Krämer

Einsatz bei Flugzeugabsturz

Rheinhausen – 23.01.2018

Seit dem frühen Abend sind die THW-Kräfte zur Unterstützung des Luftfahrt-Bundesamtes sowie der Kriminalpolizei im Einsatz.

Gegen 13 Uhr ist es heute in der Nähe des „Erlichsees“ zu einem Zusammenstoß zwischen einem Rettungshubschrauber und einem Kleinflugzeug gekommen.

Trümmerteile erstrecken sich über die umliegenden Felder sowie auch im See. Alle vier Insassen der Luftfahrzeuge sind bei dem Zusammenstoß ums Leben gekommen.

Das THW leuchtet derzeit mit enormem Materialaufwand die riesige Unfallstelle aus und macht so ein Arbeiten der Ermittlungskräfte während der ganzen Nacht möglich. Im Einsatz sind die Ortsverbände aus Waghäusel, Oberhausen und Karlsruhe.

Die Aufklärung der genauen Gründe des Unfalls wird noch Wochen dauern.

Foto: THW Oberhausen

THW-Crew beim Tag der offenen Tür

Vielen Dank für Ihren Besuch !!!

beim "Tag der offenen Tür"  des THW-Waghäusel

Auch beim diesjährigen Tag der offenen Tür konnte das THW erneut viele Besucher begrüßen.

Nicht nur, um sich über die aktuellste Ausstattung des THW zu informieren, sondern auch das gesellige Beisammensein, lockt jedes Jahr hunderte Besucher zur Unterkunft der Waghäuseler Einsatzeinheit. Besonders freute man sich auch wieder über den Besuch der Kollegen von Polizei, DRK und Feuerwehr.

Die obligatorische Fahrzeug- und Geräteschau der waghäuseler Einsatzeinheit, stieß bei den Besuchern erneut auf großes Interesse.

Mit all den gesammelten Eindrücken ließen sich die Besucher gern von der THW-Küche kulinarisch verwöhnen. Nicht nur das Mittagessen, sondern auch Kaffee und der allesamt selbst gebackene Kuchen stieß bei der Bevölkerung auf großes Lob.

 

Waghäusel, 19.08.2017

Mit so vielen Teilnehmern  hatte man bei den Hifsorganisationen nicht gerechnet:

68  Mädchen und Jungen konnten sich im Rahmen des Schüler-Ferienprogramms einen ganzen Tag über das THW Waghäusel und die Feuerwehr Kirrlach informieren.

Zahlreiche Helferinnen und Helfer der beiden befreundeten Organisationen zeigten den Jugendlichen die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten des THW.

Nicht nur in der Theorie – nein, die Schülerinnen und Schüler durften bei jeder der sechs Stationen selbst mit anpacken. Ob bei den Hydraulischen Hebekissen, Holzbearbeitung und auch beim Löschen mit dem Feuerwehrschlauch hatten die Jugendlichen jede Menge Spaß.

Selbstverständlich war auch an die Verpflegung gedacht. In der Mittagspause gab’s für alle Würstchen mit Kartoffelsalat.

Um 16 Uhr hatten dann die Jugendlichen alle Stationen abgeschlossen. Jeder Teilnehmer erhielt zum Schluß noch eine Tasche mit ein paar Überraschungen.

Wer nun Lust auf ordentlich „Action“ hat, der kommt zu uns und wird Teil der Feuerwehr oder THW.

Wir freuen uns auf Euch !!

Wahl der Helfersprecher

Waghäusel, 15.02.2017

heute fand in unserer Unterkunft die Wahl der Helfersprecher statt.

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Gemeinsamer Gedankenaustausch zwischen Polizei und THW

Waghäusel-Philippsburg 15.02.2017

 

Vortrag und Einführung in Einsatzüberlegungen

Gemeinsamer Gedankenaustausch zwischen Polizei und THW

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Besuch bei der Feuerwehr des KIT Leopoldshafen

Leopoldshafen, 28.01.2017

Einen interessanten Vormittag konnten die Helfer des THW Waghäusel am heutigen Vormittag erleben.

Beim Besuch der Werksfeuerwehr des "KIT" konnten interessante Eindrücke gewonnen werden. Frau Meinzer und Herr Müllich gewährten einen Einblick in die Arbeit der hauptamtlichen Feuerwehrleute.

Beim anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten und die Fahrzeughalle konnten auch die Feuerwehrfahzeuge mit Sonderausstattung begutachtet werden.

Einsatz Bahn-Anlagen

Waghäusel-Bruchsal, 29.12.2016

Aufgrund mehrerer Brände an den Signalleitungen der Deutschen Bahn wurde um 15:54 Uhr wurde die waghäuseler Einsatzeinheit alarmiert.

Zur Erkundung der Lage rückte zunächst der Zugtrupp an die Bahnstrecke bei Graben-Neudorf aus. Nach Besichtigung der Örtlichkeit mit dem Notfallmanager der Bahn wurde entschieden, dass zwischenzeitlich die Hilfe des THW im Bereich Bruchsal noch dringlicher ist. Deshalb verlegten die Einsatzkräfte an die dortige Bahnstrecke.

An der dortigen Einsatzstelle wurde das Beleuchtungsequipment der THW-Fachgruppe Beleuchtung aus Waghäusel benötigt um ein sicheres Arbeiten der Bahn-Mitarbeiter an den Brandschäden zu gewährleisten.

Aufgrund des großen Umfangs der Beschädigung dauerte die Reparatur die ganze Nacht. Gegen 8 Uhr morgens konnte der Einsatz der 10 THW-Kräfte beendet werden.

Ausbildung mal anders - Übung von THW und Feuerwehr

Der heitere Himmel meinte es gut mit den zahlreichen Hilfskräften von THW und Feuerwehr. Weniger heiter war der Anlass des Treffens.

 

Gemeinsam Menschenrettung zu üben, das war der Grund warum sich am letzten Wochenende, die Einsatzkräfte des THW Waghäusel und Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Kirrlach, zu einer gemeinsamen Ausbildung auf dem Übungsgelände des THW Ortsverbandes Waghäusel trafen.

Ziel war es dabei nicht nur Rettungstechniken zu üben, sondern auch der jeweils anderen Organisation die eigenen Gerätschaften vorzustellen.

 

Dabei sollten die Gerätschaften und Vorgehensweisen jeweils auch selbst ausprobiert werden und das koordinierte Miteinander im Einsatz erprobt werden.

Gleichzeitig konnte man sich gegenseitig näher kennen lernen

Zum Auftakt gab es zunächst eine entsprechende Gefahrenlage mit verschütteten Personen.

Unter Atemschutz drangen die Suchtrupps in die Röhren des Trümmerkegels ein.

Mittels verschiedener Techniken mussten die Verschütteten danach an die Oberfläche gebracht werden. Dabei ging es um Ausbildung, nicht um Schnelligkeit.

Somit standen Sicherheit und Effizienz im Mittelpunkt.

 

Immer wieder einmal wurden die Arbeiten kurz unterbrochen um das sinnvollste Vorgehen zu besprechen. Nach einigen Stunden vor Ort im Trümmergelände gab es abschließend auf dem Übungsgelände des OV Waghäusel noch die Gelegenheit, bei einem deftigen Vesper vom Grill, das gemeinsam Erlebte zu besprechen. Dabei waren sich alle einig: die gewonnenen Erkenntnisse sind für zukünftige "richtige" Einsätze sehr wertvoll und gleichzeitig hat das Ganze auch noch viel Spass gemacht.

THW - Stammtisch

Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Waghäuseler Helfer zum THW-Stammtisch in der Unterkunft. In lockerer Atmosphäre tauschen wir uns hierbei außerhalb unserer Einsätze und Übungen zu alltäglichen Themen aus. Für das leibliche Wohl sorgt unser Helfer Harald Kremer, der uns zu jedem Stammtisch mit einem leckeren Essen überrascht. Wir würden uns freuen, wenn auch beim nächsten Stammtisch wieder viele Helfer dabei sind.

Symbolbild

Unwettereinsatz im Landkreis Karlsruhe

Waghäusel - Bruchsal, 09.06.2016

In der Nacht zum Donnerstag rückten die Waghäuseler Einsatzkräfte aufgrund unwetterartigen Regenfällen aus. Gegen 21 Uhr wurde die Beleuchtungsgruppe alarmiert, um die Feuerwehr Bretten mit Beleuchtungsmittel zu unterstützen.

Helfer der Bergungsgruppe unterstützten zusammen mit dem THW OvMühlacker und OvKarlsruhe  an der Einsatzstelle mit Sandsäcken.

Weitere Kräfte brachten mit dem "MzKW" (Mehrzweck-Kraftwagen" Sandsäcke an die überfluteten Stellen.  Mit insgesamt 385 Sandsäcken wurde eine Reserve in Bereitschaft gestellt. Die Einsatzleitung wurde durch den OvOberhausen-Rheinh. gestellt.

Einsatzdauer war von 21:00 Uhr bis 4:00 Uhr.

 

 

Hilfstransporte THW Waghäusel

THW Helfer aus Waghäusel bei der Gedenkfeier zu 30 Jahre Tschernobyl


Anlässlich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986, die sich 2016 zum 30. Mal jährte,  veranstaltete die "West-Ost-Gesellschaft“ (WOG) Bruchsal, im Naturfreundehaus in Bruchsal eine kleine Feier. Im Rahmen dieser Feierlichkeit waren auch 3 Mitglieder des THW Waghäusel, mit anwesend.

Es waren dies Wolfgang Pfau, Ralf Scheurer und Bernd Zeh. Zusammen mit Kameraden auch anderer THW-Ortsverbände führten diese vom 11.-19.3.1992 einen ersten Hilfstransport für die WOG nach Mogilov/Weißrussland durch.
Innerhalb dieser Veranstaltung wurde auch ein Buch mit beeindruckenden Bildern des Fotografen Alexander Litin vorgestellt. Dieser Bildband zeigt Szenen aus Weißrussland wie es war und wie es auch heute immer noch ist.

Unser Helfer Bernd Zeh im Rückblick:

1986 kam die Katastrophe von Tschernobyl. Wie viele Menschen direkt oder indirekt dabei ihr Leben verloren wird vermutlich nie bekannt werden.

Hunderttausende mussten umgesiedelt werden. Es mussten neue Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, die ganze Infrastruktur von Grund auf erneuert werden. Zehntausende Menschen erlitten danach Strahlenerkrankungen. Die Bundesregierung sagte Hilfe und Unterstützung zu. Dies war der Beginn der Hilfstransporte, auch vom THW.

Bei dem ersten Transport im Dezember 1990 fuhren wir mit zwei uralten Daimler-Benz LKW mit angehängten 1-Achs-Anhänger Lebensmittel-Pakete nach Kiew. Diese beiden Lkw stammten vom Ortsverband Waghäusel und Oberhausen- Rheinhausen. Jürgen Metzger war mein Beifahrer. Den anderen Lkw steuerten Alfred Adam und Josef Armbrust. Die vier weiteren Lkw kamen aus Freiburg und Leinfelden- Echterdingen.

Leinfelden-Echterdingen war damals bereits Partnerstadt von Poltawa.

Der Transport nach Kiew fand vom 13.-21.12.1990 statt. Bei der Abfahrt wussten wir nicht, ob wir bis Heiligabend wieder zurück sein werden. Die Fahrer der vier anderen Lkw kamen am 23.12.1990 (Leinfelden-Echterdingen) und Freiburg am 24.12.1990 wieder zu Hause an.
Das Zeitalter der Handys war damals, noch nicht angebrochen. 

Als wir am 13.12.1990 losgefahren waren, blieben wir für einige Tage verschollen. Mit uns war ausgemacht, dass wir bei der Ankunft in Kiew umgehend die Deutsche Botschaft unterrichten sollten. Dort wurde unser Eintreffen erwartet. Das tat ich dann auch und bat einen Botschaftsangehörigen mit der Unterrichtung meiner Frau.

Diese informierte dann den damaligen Ortsbeauftragten Harald Kremer, über unseren Verbleib, welcher dann die Familien weiter informierte.
Ein weiterer Lebensmitteltransport, bei dem auch das THW Waghäusel mit einem Lkw beteiligt war, erfolgte im April 1991. Zielort war  danach Moskau.
Der nächste Transport erfolgte dann für die WOG Bruchsal vom 11.-19.3.1992 nach Mogliov. Der Transport wurde mit einem Begleitfahrzeug für unsere persönliche Sachen, zwei neueren MAN-Lkw mit Anhänger und einem angemieteten Sattellastzug durchgeführt. Die Ladung bestand aus Medikamenten, medizinische Hilfsmittel, Lebensmittel, Kleidung und Mobliar. Transportführer war Wolfgang Pfau (THW Waghäusel).
Ein weiterer Transport für die WOG nach Mogilov erfolgte dann vom 14.-21.10.1995. Auch hier wurde hochwertiges medizinisches Gerät u.a. mit dem leider nicht mehr vorhanden Tatra-Sattellastzug nach dort verbracht. Gleichzeitig wurde bei dieser Fahrt auch ein feuerroter alter, aber technisch in einem hervorragenden Zustand befindlicher  VW-Bus überführt. Mit dabei war Michael Hambsch. Ralf Scheurer (beide THW Waghäusel) und extern noch Michael Hoffmann von der WOG.
Weitere Transporte des THW Waghäusel erfolgten. Zielorte waren in Kroatien, Tschechien, Rumänien und der Ukraine.
Für mich war der größte Lohn jeder Fahrt waren die Blicke in die dankbaren Augen der Empfänger. Obwohl die Fahrten fast immer sehr strapaziös waren wollte ich keine missen. Nach jeder Rückkehr war man zufrieden, etwas Sinnvolles getan zu haben. 

Z.B.

Foto1: Verabschiedung des Hilftransportes in Bruchsal.

Foto2: Aufbruch im Morgengrauen, bei schlechten Wetterverhältnissen.

Foto3: Rast auf der Fahrt nach Mogilov. Mit dabei der rote Bus.

Einsatzübung an der Schönborner Mühle

"Gasexplosion im Hotel"

Am vergangenen Samstag haben die Waghäuseler Einsatzkräfte den Ernstfall geprobt.

Das Martinshorn ist bereits von weitem zu hören. Kurz darauf fahren die blauen Einsatzfahrzeuge auf dem Parkplatz vor der Schönborner Mühle vor. Die Helfer des Zugtrupps koordinieren den Einsatz.

Zielstrebig, aber trotzdem unter höchster Vorsicht, erkunden die THW-Kräfte das in der Simulation eingestürze Gebäude. Die verletzten Bewohner des Hotels werden mit Bergungstragen in Sicherheit gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Aufgrund eines verschütteten Zugangs im Treppenhaus mussten einige der Verletzten mittels einer provesorisch gebauten Seilbahn in einem Schleifkorb aus den Obergeschossen des Gebäudes abgelassen werden. 

Arbeiten am Übungsgelände

Waghäusel, 20.04.2016

Auch bei der Ausbildung am heutigen Mittwoch haben die Helfer an der Weiterentwicklung und Pflege unseres Übungsgeländes gearbeitet.

Technische Unterstützung für den Vogelpark

Waghäusel, 06.04.16 

Die THW-Helfer haben für den Vogelpark Kirrlach drei Teiche ausgepumpt, damit diese anschließend gereinigt werden konnten. Hierbei kamen zwei große Schmutzwassertauchpumpen und mehrere „B-Druckschläuche“ zum Einsatz.

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Verkehrsunfalltoten

Karlsruhe, 13.02.2016

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Besuchern der Kirche St. Stephan, in Karlsruhe. Die Kirche war dicht gefüllt mit Menschen in Uniform.

Die Polizeiseelsorge und die Notfallseelsorge hatten zum jährlichen, ökumenischen Gottesdienst für die im Jahr 2015, im Stadt- und Landkreis Karlsruhe tödlich verunglückten Menschen eingeladen.

Eine Gedenkfeier, an der seit vielen Jahren auch Helfer des THW Waghäusel teilnehmen. Polizeidirektor Roth begrüßte zu Beginn der Feier, im weiten Rund der Kirche, die zahlreichen Einsatzkräfte von der Polizei, den Feuerwehren, den Rettungsorganisationen und dem THW, aber auch viele Angehörige der Unfallopfer.

Der anschließende Gottesdienst wurde durch die Notfallseelsorge gestaltet und von Polizeipfarrerin Gabriele Hug sowie von Pastoralreferent Peter Bitsch geleitet. Die Gedenkfeier unter dem Motto „Quelle und Brot in Wüstennot“, stand ganz im Zeichen der Trauer um die Verkehrstoten, bot aber auch den Einsatzkräften Raum für eigene Besinnung.

In ihrer Ansprache stellte Pfarrerin Hug, neben dem Trost für die Angehörigen, auch das Gedenken an die - oft ehrenamtlichen Helfer - in den Mittelpunkt. Ihre Gedanken bewegten sich dabei um den Satz: „Zu spät - wir können nichts mehr tun.“

Eine Situation, welche den Einsatzkräften oft ihre eigene Hilflosigkeit deutlich macht. Den Abschluss bildete danach, mit einer würdevollen Zeremonie, das Gedenken an die Opfer. In bewegender Stille wurden die einzelnen Namen der tödlich verunglückten Menschen verlesen und jeweils eine Kerze entzündet.

Umrahmt wurde das Gedenken, von den nachdenklichen Liedern der Solistinnen C. Pontes und S. Kunzweiler. Das Gedenken mündete in den gemeinsamen Fürbitten, von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.

Zum Abschluss der Zeremonie wurden noch zwei besondere Kerzen angezündet. Eine für alle nicht genannten Opfer und eine für alle Rettungs- und Einsatzkräfte.

Beim Gottesdienst wurde bewusst auf das Nennen von Zahlen verzichtet. Die brennenden Kerzen, zeigten es eindringlich auch so. Es sind zu Viele, jede Einzelne. 

H.K.

Winterfeier der THW-Helfervereinigung e.V.

Am 9.Januar fand die diesjährige Winterfeier in den Räumen unserer Unterkunft statt.

Nach der Begrüßung durch die Vorstände Michael Knebel und Ralf Krämer genossen die Helfer das leckere Essen am Buffet. Die Helfervereinigung hatte neben den Vereinsmitgliedern auch deren Partner/innen zu einem gemütlichen Abend eingeladen.

Die Vereinsvertreter dankten dem Ortsbeauftragten Roland Pfau für seine Arbeit sowie die stets gute Zusammenarbeit von Helferverein und Ortsverband.

Bei harmonischer Stimmung staunten die Gäste über die vielfältigen Tätigkeiten des Ortsverbandes, der durch eine Bilder-Show von Ausbildungen, Übungen und Einsätzen untermalt war.

Die Kinder unserer Helfer hatten beim Spielan am Kickerkasten ebenfalls viel Spaß.

40 Helfer und Partner/innen sowie 8 Kinder hatten einen angenehmen Abend.

Ralf Krämer

    Wetter-Warnungen: Deutschland