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letzte Aktualisierung: 13.11.2016

Ausbildung mal anders - Übung von THW und Feuerwehr

Der heitere Himmel meinte es gut mit den zahlreichen Hilfskräften von THW und Feuerwehr. Weniger heiter war der Anlass des Treffens.

 

Gemeinsam Menschenrettung zu üben, das war der Grund warum sich am letzten Wochenende, die Einsatzkräfte des THW Waghäusel und Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Kirrlach, zu einer gemeinsamen Ausbildung auf dem Übungsgelände des THW Ortsverbandes Waghäusel trafen.

Ziel war es dabei nicht nur Rettungstechniken zu üben, sondern auch der jeweils anderen Organisation die eigenen Gerätschaften vorzustellen.

 

Dabei sollten die Gerätschaften und Vorgehensweisen jeweils auch selbst ausprobiert werden und das koordinierte Miteinander im Einsatz erprobt werden.

Gleichzeitig konnte man sich gegenseitig näher kennen lernen

Zum Auftakt gab es zunächst eine entsprechende Gefahrenlage mit verschütteten Personen.

Unter Atemschutz drangen die Suchtrupps in die Röhren des Trümmerkegels ein.

Mittels verschiedener Techniken mussten die Verschütteten danach an die Oberfläche gebracht werden. Dabei ging es um Ausbildung, nicht um Schnelligkeit.

Somit standen Sicherheit und Effizienz im Mittelpunkt.

 

Immer wieder einmal wurden die Arbeiten kurz unterbrochen um das sinnvollste Vorgehen zu besprechen. Nach einigen Stunden vor Ort im Trümmergelände gab es abschließend auf dem Übungsgelände des OV Waghäusel noch die Gelegenheit, bei einem deftigen Vesper vom Grill, das gemeinsam Erlebte zu besprechen. Dabei waren sich alle einig: die gewonnenen Erkenntnisse sind für zukünftige "richtige" Einsätze sehr wertvoll und gleichzeitig hat das Ganze auch noch viel Spass gemacht.

Ausflug THW Helfervereinigung und THW Ortverband

Waghäusel, 23.10.16

Wieder einmal hatte die THW Helfervereinigung des Ortsverbandes Waghäusel ihre Mitglieder zu einem Ausflug eingeladen.

Gemeinsam mit den jeweiligen Partnern ging es im komfortablen Reisebus los. Abfahrt an der THW Unterkunft. Ziel war das Unimog-Museum in Gaggenau.

Das Museum ist nicht allzu groß. Das stellt jedoch kein Problem dar, denn es sind zahlreiche Exponate ausgestellt und man erfährt sehr viel über die Geschichte der Unimogs. Dem Universal Motor Gerät

Da es eine umfangreiche Modellpalette viele Umbauten und Sonderausführungen zu bestaunen gibt, war der Besuch nicht nur für Unimogfan’s sehr interessant.

Für Kinder gibt es eine Spielecke und auch kleine Unimogs sowie MB-Trucks zum fahren (Tretautos). Was von dem kleinen THW-Nachwuchs auch ausgiebig genutzt wurde.

Sehr beeindruckend war es, im Außenbereich auf der vorhandenen Strecke als Mitfahrer verschiedene Extremstrecken mitzufahren. Treppen rauf, steile Abfahrten runter, Verwindungen über Steinblöcke und Baumstämme.

Ein tolles Erlebnis ist diese Fahrt über die Teststrecke in einem Unimog

Beeindruckend: Der Unimog er kann’s.

Den Tagesausflug beendeten wir beim „Italiener“  in Forst.

Bernd Ullrich, Organisator des Ausflugs hatte für uns reserviert. Besonders die Jüngsten (und die waren zahlreich!) genossen Riesen-Pizza und Pasta, ebenso wie die Erwachsenen. Gut gesättigt beendeten wir den Tag.

Gemeinsame Meinung: Ein interessanter und gut gelungener Tag.  hk

THW - Stammtisch

Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich die Waghäuseler Helfer zum THW-Stammtisch in der Unterkunft. In lockerer Atmosphäre tauschen wir uns hierbei außerhalb unserer Einsätze und Übungen zu alltäglichen Themen aus. Für das leibliche Wohl sorgt unser Helfer Harald Kremer, der uns zu jedem Stammtisch mit einem leckeren Essen überrascht. Wir würden uns freuen, wenn auch beim nächsten Stammtisch wieder viele Helfer dabei sind.

Vielen Dank für Ihren Besuch !!!

beim "Tag der offenen Tür"  des THW-Waghäusel

Auch beim diesjährigen Tag der offenen Tür konnte das THW erneut viele Besucher begrüßen.

Nicht nur, um sich über die aktuellste Ausstattung des THW zu informieren, sondern auch das gesellige Beisammensein, lockt jedes Jahr hunderte Besucher zur Unterkunft der Waghäuseler Einsatzeinheit. Besonders freute man sich auch wieder über den Besuch der Kollegen von Polizei, DRK und Feuerwehr.

Die obligatorische Fahrzeug- und Geräteschau der waghäuseler Einsatzeinheit, stieß bei den Besuchern erneut auf großes Interesse.

Mit all den gesammelten Eindrücken ließen sich die Besucher gern von der THW-Küche kulinarisch verwöhnen. Nicht nur das Mittagessen, sondern auch Kaffee und der allesamt selbst gebackene Kuchen stieß bei der Bevölkerung auf großes Lob.

Symbolbild

Unwettereinsatz im Landkreis Karlsruhe

Waghäusel - Bruchsal, 09.06.2016

In der Nacht zum Donnerstag rückten die Waghäuseler Einsatzkräfte aufgrund unwetterartigen Regenfällen aus. Gegen 21 Uhr wurde die Beleuchtungsgruppe alarmiert, um die Feuerwehr Bretten mit Beleuchtungsmittel zu unterstützen.

Helfer der Bergungsgruppe unterstützten zusammen mit dem THW OvMühlacker und OvKarlsruhe  an der Einsatzstelle mit Sandsäcken.

Weitere Kräfte brachten mit dem "MzKW" (Mehrzweck-Kraftwagen" Sandsäcke an die überfluteten Stellen.  Mit insgesamt 385 Sandsäcken wurde eine Reserve in Bereitschaft gestellt. Die Einsatzleitung wurde durch den OvOberhausen-Rheinh. gestellt.

Einsatzdauer war von 21:00 Uhr bis 4:00 Uhr.

 

 

Hilfstransporte THW Waghäusel

THW Helfer aus Waghäusel bei der Gedenkfeier zu 30 Jahre Tschernobyl


Anlässlich der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986, die sich 2016 zum 30. Mal jährte,  veranstaltete die "West-Ost-Gesellschaft“ (WOG) Bruchsal, im Naturfreundehaus in Bruchsal eine kleine Feier. Im Rahmen dieser Feierlichkeit waren auch 3 Mitglieder des THW Waghäusel, mit anwesend.

Es waren dies Wolfgang Pfau, Ralf Scheurer und Bernd Zeh. Zusammen mit Kameraden auch anderer THW-Ortsverbände führten diese vom 11.-19.3.1992 einen ersten Hilfstransport für die WOG nach Mogilov/Weißrussland durch.
Innerhalb dieser Veranstaltung wurde auch ein Buch mit beeindruckenden Bildern des Fotografen Alexander Litin vorgestellt. Dieser Bildband zeigt Szenen aus Weißrussland wie es war und wie es auch heute immer noch ist.

Unser Helfer Bernd Zeh im Rückblick:

1986 kam die Katastrophe von Tschernobyl. Wie viele Menschen direkt oder indirekt dabei ihr Leben verloren wird vermutlich nie bekannt werden.

Hunderttausende mussten umgesiedelt werden. Es mussten neue Wohnungen, Schulen, Krankenhäuser, die ganze Infrastruktur von Grund auf erneuert werden. Zehntausende Menschen erlitten danach Strahlenerkrankungen. Die Bundesregierung sagte Hilfe und Unterstützung zu. Dies war der Beginn der Hilfstransporte, auch vom THW.

Bei dem ersten Transport im Dezember 1990 fuhren wir mit zwei uralten Daimler-Benz LKW mit angehängten 1-Achs-Anhänger Lebensmittel-Pakete nach Kiew. Diese beiden Lkw stammten vom Ortsverband Waghäusel und Oberhausen- Rheinhausen. Jürgen Metzger war mein Beifahrer. Den anderen Lkw steuerten Alfred Adam und Josef Armbrust. Die vier weiteren Lkw kamen aus Freiburg und Leinfelden- Echterdingen.

Leinfelden-Echterdingen war damals bereits Partnerstadt von Poltawa.

Der Transport nach Kiew fand vom 13.-21.12.1990 statt. Bei der Abfahrt wussten wir nicht, ob wir bis Heiligabend wieder zurück sein werden. Die Fahrer der vier anderen Lkw kamen am 23.12.1990 (Leinfelden-Echterdingen) und Freiburg am 24.12.1990 wieder zu Hause an.
Das Zeitalter der Handys war damals, noch nicht angebrochen. 

Als wir am 13.12.1990 losgefahren waren, blieben wir für einige Tage verschollen. Mit uns war ausgemacht, dass wir bei der Ankunft in Kiew umgehend die Deutsche Botschaft unterrichten sollten. Dort wurde unser Eintreffen erwartet. Das tat ich dann auch und bat einen Botschaftsangehörigen mit der Unterrichtung meiner Frau.

Diese informierte dann den damaligen Ortsbeauftragten Harald Kremer, über unseren Verbleib, welcher dann die Familien weiter informierte.
Ein weiterer Lebensmitteltransport, bei dem auch das THW Waghäusel mit einem Lkw beteiligt war, erfolgte im April 1991. Zielort war  danach Moskau.
Der nächste Transport erfolgte dann für die WOG Bruchsal vom 11.-19.3.1992 nach Mogliov. Der Transport wurde mit einem Begleitfahrzeug für unsere persönliche Sachen, zwei neueren MAN-Lkw mit Anhänger und einem angemieteten Sattellastzug durchgeführt. Die Ladung bestand aus Medikamenten, medizinische Hilfsmittel, Lebensmittel, Kleidung und Mobliar. Transportführer war Wolfgang Pfau (THW Waghäusel).
Ein weiterer Transport für die WOG nach Mogilov erfolgte dann vom 14.-21.10.1995. Auch hier wurde hochwertiges medizinisches Gerät u.a. mit dem leider nicht mehr vorhanden Tatra-Sattellastzug nach dort verbracht. Gleichzeitig wurde bei dieser Fahrt auch ein feuerroter alter, aber technisch in einem hervorragenden Zustand befindlicher  VW-Bus überführt. Mit dabei war Michael Hambsch. Ralf Scheurer (beide THW Waghäusel) und extern noch Michael Hoffmann von der WOG.
Weitere Transporte des THW Waghäusel erfolgten. Zielorte waren in Kroatien, Tschechien, Rumänien und der Ukraine.
Für mich war der größte Lohn jeder Fahrt waren die Blicke in die dankbaren Augen der Empfänger. Obwohl die Fahrten fast immer sehr strapaziös waren wollte ich keine missen. Nach jeder Rückkehr war man zufrieden, etwas Sinnvolles getan zu haben. 

Z.B.

Foto1: Verabschiedung des Hilftransportes in Bruchsal.

Foto2: Aufbruch im Morgengrauen, bei schlechten Wetterverhältnissen.

Foto3: Rast auf der Fahrt nach Mogilov. Mit dabei der rote Bus.

Einsatzübung an der Schönborner Mühle

"Gasexplosion im Hotel"

Am vergangenen Samstag haben die Waghäuseler Einsatzkräfte den Ernstfall geprobt.

Das Martinshorn ist bereits von weitem zu hören. Kurz darauf fahren die blauen Einsatzfahrzeuge auf dem Parkplatz vor der Schönborner Mühle vor. Die Helfer des Zugtrupps koordinieren den Einsatz.

Zielstrebig, aber trotzdem unter höchster Vorsicht, erkunden die THW-Kräfte das in der Simulation eingestürze Gebäude. Die verletzten Bewohner des Hotels werden mit Bergungstragen in Sicherheit gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.

Aufgrund eines verschütteten Zugangs im Treppenhaus mussten einige der Verletzten mittels einer provesorisch gebauten Seilbahn in einem Schleifkorb aus den Obergeschossen des Gebäudes abgelassen werden. 

Arbeiten am Übungsgelände

Waghäusel, 20.04.2016

Auch bei der Ausbildung am heutigen Mittwoch haben die Helfer an der Weiterentwicklung und Pflege unseres Übungsgeländes gearbeitet.

Technische Unterstützung für den Vogelpark

Waghäusel, 06.04.16 

Die THW-Helfer haben für den Vogelpark Kirrlach drei Teiche ausgepumpt, damit diese anschließend gereinigt werden konnten. Hierbei kamen zwei große Schmutzwassertauchpumpen und mehrere „B-Druckschläuche“ zum Einsatz.

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Verkehrsunfalltoten

Karlsruhe, 13.02.2016

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Besuchern der Kirche St. Stephan, in Karlsruhe. Die Kirche war dicht gefüllt mit Menschen in Uniform.

Die Polizeiseelsorge und die Notfallseelsorge hatten zum jährlichen, ökumenischen Gottesdienst für die im Jahr 2015, im Stadt- und Landkreis Karlsruhe tödlich verunglückten Menschen eingeladen.

Eine Gedenkfeier, an der seit vielen Jahren auch Helfer des THW Waghäusel teilnehmen. Polizeidirektor Roth begrüßte zu Beginn der Feier, im weiten Rund der Kirche, die zahlreichen Einsatzkräfte von der Polizei, den Feuerwehren, den Rettungsorganisationen und dem THW, aber auch viele Angehörige der Unfallopfer.

Der anschließende Gottesdienst wurde durch die Notfallseelsorge gestaltet und von Polizeipfarrerin Gabriele Hug sowie von Pastoralreferent Peter Bitsch geleitet. Die Gedenkfeier unter dem Motto „Quelle und Brot in Wüstennot“, stand ganz im Zeichen der Trauer um die Verkehrstoten, bot aber auch den Einsatzkräften Raum für eigene Besinnung.

In ihrer Ansprache stellte Pfarrerin Hug, neben dem Trost für die Angehörigen, auch das Gedenken an die - oft ehrenamtlichen Helfer - in den Mittelpunkt. Ihre Gedanken bewegten sich dabei um den Satz: „Zu spät - wir können nichts mehr tun.“

Eine Situation, welche den Einsatzkräften oft ihre eigene Hilflosigkeit deutlich macht. Den Abschluss bildete danach, mit einer würdevollen Zeremonie, das Gedenken an die Opfer. In bewegender Stille wurden die einzelnen Namen der tödlich verunglückten Menschen verlesen und jeweils eine Kerze entzündet.

Umrahmt wurde das Gedenken, von den nachdenklichen Liedern der Solistinnen C. Pontes und S. Kunzweiler. Das Gedenken mündete in den gemeinsamen Fürbitten, von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.

Zum Abschluss der Zeremonie wurden noch zwei besondere Kerzen angezündet. Eine für alle nicht genannten Opfer und eine für alle Rettungs- und Einsatzkräfte.

Beim Gottesdienst wurde bewusst auf das Nennen von Zahlen verzichtet. Die brennenden Kerzen, zeigten es eindringlich auch so. Es sind zu Viele, jede Einzelne. 

H.K.

Winterfeier der THW-Helfervereinigung e.V.

Am 9.Januar fand die diesjährige Winterfeier in den Räumen unserer Unterkunft statt.

Nach der Begrüßung durch die Vorstände Michael Knebel und Ralf Krämer genossen die Helfer das leckere Essen am Buffet. Die Helfervereinigung hatte neben den Vereinsmitgliedern auch deren Partner/innen zu einem gemütlichen Abend eingeladen.

Die Vereinsvertreter dankten dem Ortsbeauftragten Roland Pfau für seine Arbeit sowie die stets gute Zusammenarbeit von Helferverein und Ortsverband.

Bei harmonischer Stimmung staunten die Gäste über die vielfältigen Tätigkeiten des Ortsverbandes, der durch eine Bilder-Show von Ausbildungen, Übungen und Einsätzen untermalt war.

Die Kinder unserer Helfer hatten beim Spielan am Kickerkasten ebenfalls viel Spaß.

40 Helfer und Partner/innen sowie 8 Kinder hatten einen angenehmen Abend.

Ralf Krämer

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